Dates


MI – 20.06. – 20:00
Bertas schmutziger WeirdWoch

Berta von Bad Plack zum Rosenbusch lädt anlässlich Ludwigs 1. #lewdweek zum schmutzigen WeirdWoch! Folgt ihr dorthin, wo das Licht schummerig, die Gänge verwinkelt und die Zweideutigkeit sehr eindeutig wird.
Es erwarten euch food, earth, cabin und andere Arten von “porn”, “Fuck Trump” und Einblicke in die Datenauswertungen von PornHub. Es wird dirty – und diesmal nicht nur mit Wort und Musik, sondern auch mit praktischem Anschauungsmaterial.
Der WeirdWoch, das ist: Zu-wenig-Bekanntes, Kurioses, Schräges sowie Aber- und Irrwitziges aus Wissenschaft, Kunst, Travestie, Literatur, dem Internet aber auch dem wahren Leben in Bild, Text, Film und Ton, zusammengerührt und aufgetischt, charmant und laszivst präsentiert von Berta von Bad Plack zum Rosenbusch!
Mit der nötigen Portion Zynismus sind wir dann gut gewappnet, den Rest der Woche zu Überleben!


DO – 21.06. – 20:00
Dirk Rave und die Schlüpfrigkeit
im Schlager

Der Livemusik-Abend mit Dirk Rave in einer Special Edition zu Ludwigs 1. #lewdweek


SA – 23.06. – 21:00
Please, talk german to me! –
A Porn Karaoke Night

Die Porno-Karaoke-Nacht in Ludwigs Hinterzimmer anlässlich der 1. #lewdweek, hosted by Hester & Maurus

Eine „Lewd Week” ohne versaute Gruppen-Action? Das geht GAR NICHT!
Der Ton macht die Musik! In diesem Sinn synchronieren in wechselnder Besetzung, allein für oder zusammen mit anderen, erregendes Filmmaterial nach und neu! Das wird knacke-geil!
Wir stellen das passende Setting: Ludwigs verrucht-intimes Hinterzimmer und auf großer Leinwand eine grandiose Auswahl aus Schnipseln und Sequenzen schwuler Pornoklassiker vornehmlich der 70er Jahre.
Mitmachen kann jede*r – mit Spaß an der Freude!
Na, hast Du Lust, ordentlich mitzustöhnen und sich gemeinsam Background-Story-Dialoge auszudenken?
Wieso liegt denn hier Stroh…?
Dann komm, “oh yeah, komm, komm…!!!” und lass dich so richtig gehen! 😉


SO – 24.06. – 19:00
NBR Berlin: Porn

Naked Boys Reading: The intimate reading as part of Ludwig’s 1. #lewdweek


DI – 26.06. – 20:00
Intro to Livestreaming Porn

Workshop by Ceven Knowles as part of Ludwig’s 1. #lewdweek


MI – 27.06. – 20:00
Wir müssen reden: Sex, was soll das?

Ein Abend mit einigem Input von Jan Großer und anschließender Diskussion im Rahmen von Ludwigs 1. #lewdweek
Sexualität ist Identität, Spaß, Währung, Gemeinschaft, Bestätigung, Party, Liebe, geil, Sicherheit, Verbindung, Befriedigung, Abenteuer, Selbstverwirklichung.
Sexualität ist Anstrengung, Selbstzweifel, Zeitverschwendung, Einsamkeit, Ablehnung, Risiko, Scham, unbefriedigend, Flucht.Warum ist Scham eine gute Sache? Warum ist Sex uns wichtig? Warum fühlt sich Ekstase gut an? Ist Sex Alltag oder Pause vom Alltag?
Warum haben Liebe und Sex nichts miteinander zu tun? Wo fängt der Spaß an; wo hört er auf? Wie kann man besseren Sex haben? Macht Sex glücklich und macht mehr Sex unglücklich? Wieso Kindheit? Was will ich eigentlich? Was wollen die alle von mir?
An diesem Abend stellen wir Fragen. Antworten sind nicht garantiert.


DO – 28.06. – 20:00
Hagenberg’s Fuckart Night

Hagenberg’s Fuck Art Night – Eine Penissage. Wenn Schwanz auf Leinwand trifft. Die Einführung in eine Bilderserie von und mit Hagenberg himself, im Rahmen von Ludwigs 1. #lewdweek
FUCKART entstand als ein spontaner, kreativer Erguss an der Schnittstelle intensiver therapeutischer Arbeit, dem Höhepunkt einer schöpferischen und Identitätskrise und der sexuellen Frustration, die eine Notwendigkeit für die Abstinenz auf dem Weg der Genesung von der substanz- und handlungsgebundenen Sucht nach Chemsex waren.
Das Verlassen gewohnter sexueller Scripte, die Aufgabe konzeptioneller Zwänge im Schaffensprozess, verbalisiert in dem befreienden Ausruf “FUCK ART!” ließen den Künstler seine verloren geglaubte Mannes- und Schöpferkraft wieder zum sprudeln erwecken.
Von dieser Zurückeroberung Libido, der Wiederentdeckung seiner Lebenskraft, der Begegnung mit dem Eros zeugen die dynamischen, kontrastreichen Phalligraphien als Verewigungen eines sonst flüchtigen Aktes der Lust und Leidenschaft. Als Beweis für die lebendige Plastizität unserer Prägungen und als Symbol der Hoffnung für alle, die ihr Leben und ihre Liebesfähigkeit gegen die zersetzende Zerstörungskraft der Sucht verteidigen wollen, soll FUCKART verstanden werden.


FR – 29.06. – 21:00
Salon Retro #1 by DJ Modeopfer

SALON RETRO – Feuchte Diven pornös eingelegt! – Die hedonistische Salon-Premiere als krönender Abschluss von Ludwigs 1. #lewdweek
Feinste Retro Perlen abseits vom Mainstream serviert DJ Modeopfer!
Einmal im Monat lockt der späte Expresso oder der frühe Cocktail im Ludwig hörbar untermalt von DJ Modeopfers Lieblings Retro – Perlen. Dabei sein und genießen!
French Pop, Easy Listening, Funk, Soul, DDR Beat, Diven, Philly Sound Schlagerperlen und manche Überraschungen mehr!


MI – 04.07. – 20:00
Lettre à un amoureux

Lecture de la “Lettre à un amoureux” de et par Louise Markise.
Louise écrit, parfois, quand cela s’impose. Quand la vie fait des siennes. Louise a fait du théâtre. Et, c’est tout nouveau, mais Louise déambule désormais à voix haute dans sa propre écriture. Elle vous présentera un ensemble de textes “Lettre à un amoureux”, fil tendu entre le printemps des sentiments et la cascade du désamour. Invitation à une lecture à petits pas et roulades poétiques.
Louise a un blog depuis 13 ans, dont elle a extrait 40 textes autobiographiques qui ont traversés une relation amoureuse. Avant l’amour, pendant l’amour, et puis surtout, après: qu’il y a-t-il après une relation ? Certains textes ne seront longs que deux phrases, d’autres d’une demi-page. Cela durera pile poile une heure.
Lesung in Originalsprache, keine Untertitel, keine Übersetzung.


DO – 05.07. – 20:00
Ludwig l‘Amour – Patsys Salon:
Hexen, Monde, Feminismus II

Ludwig l‘Amour – Patsys Salon: Hexen, Monde, Feminismus?! Teil II mit Felix Riedel
Nachdem im Schwules Museum das Jahr der Frau zum Jahr der esoterischen Frau gemacht wurde, Nonnen als feministische Lehrerinnen präsentiert wurden und das Missy Magazine Hexenmystik zur widerständigen Praxis erkor, widmete sich der Salon Ludwig l‘Amour bereits im Mai mit den Wahnwitz des Esoteriktrends unter Queers und Feminist_innen.
Auch im Juni lädt die besonders schönschwebende Salondame Patsy l’Amour laLove einen Experten zum Thema Hexerei um die aufgeworfenen Fragen rund um Mondkalender und Widerstandspraxen weiterzudiskutieren: Felix Riedel!
Der Ethnologie Felix Riedel stellt seinen Vortrag „Von realen Hexenjagdopfern und Möchtegernhexen“ zur Diskussion:
Die Frauen, die in Nordghana der Hexerei beschuldigt, gefoltert und vertrieben wurden, werden vom Sensationsjournalismus im Schema der falschen Projektion präsentiert: Sie seien aufrührerische Feministinnen oder Heilkundige. Eine Gruppe schwedischer feministischer Hobbyhexen will ihnen sogar Spenden schicken, aber nur unter der Bedingung, dass sie sich sämtlich als echte Hexen bekennen. Die Realität der Opfer ist trivialer: Sie sind zufällig ausgewählt von spontanen religiösen Ideen, jenem „Seufzer der bedrängten Kreatur“ (Marx), der andere unter Schmerzen seufzen und schreien lassen muss um den Zweifel zu vergessen.
Wo nach der Aufklärung Religion unkritisiert weiterseufzen (lassen) möchte, will auch der „sekundäre Aberglaube“ (Adorno) sein gutes Recht. Die Angestelltengesellschaft bringt den Wunsch nach Adel und Rasse ebenso hervor wie den nach Horoskopen und spirituellen Kräften. Charakteristisch ist, dass es stets um Eigeninteresse geht. Das gilt auch für die „weibliche Spiritualität“.
Gerät der feministische Anspruch mit dem bürgerlichen Egoismus in Konflikt, siegt letzterer. Anstatt mit realen Hexenjagdopfern, streikenden Krankenpflegerinnen, der indischen Gulabi-Gang oder iranischen Hijab-Verweigerinnen praktischen Widerstand gegen das realexistierende Patriarchat zu leisten, wird Tarot gelegt, Sterne gelesen, gependelt, wohlgefühlt. Die Logik ist simpel: Alle diskriminierten Frauen sind Hexen, daher reicht es, sich zur Hexe zu erklären, um Widerstand gegen „patriarchale Religion“ zu leisten. Diese Renitenz aber ist vorgetäuscht: die ökumenischen neuen „Hexen“ lassen Mohammed seinen Erzengel channeln und Jesus übers Wasser laufen. Der wahre Gegner ist das Realitätsprinzip, Grundbedingung für erfolgreiche Emanzipation. Mit der internationalen Bürgerrechtsbewegung homo-, inter- und transsexueller Menschen hat diese Aufwertung der intellektuellen Entmündigung zum „queeren“ Dissens mit „herrschenden patriarchalen Wahrheitsdiskursen“ ebenso wenig zu tun wie mit den realen Opfern von Hexenjagden.
Felix Riedel ist promovierter Ethnologe und hat über 160 Hexenjagdopfer in Ghana interviewt. Er ist Mitgründer des Vereins „Hilfe für Hexenjagdflüchtlinge“, betreibt das ideologiekritische Blog „Nichtidentisches“ und ist freiberuflich in der politischen Bildung tätig.
Nach Vortrag und Diskussion können wir uns noch einige Weißweinschorle in der After-Lounge im wunderschönen Ludwig channeln! Die galante ausgehDörte aka Jan lässt sich tief in ihre mystische Schatulle blicken – und auch Maurus pendelt bereits vor unbändigem Frohlocken!

 

 

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